Der Islam und die Sauberkeit
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Der Islam ist eine Religion der Sauberkeit. Allah sagt:
((Oh Kinder Ādams, legt euren Schmuck bei jeder Gebetsstätte an und esst und
trinkt, aber seid nicht maßlos! – Er (Allah) liebt nicht die Maßlosen.)) (Qur`an
7:31)
Und sie ist eine Religion der Reinheit. Allah sagt:
((Allah liebt die Reumütigen, und Er liebt die, die sich rein halten.)) (Qur`an
2:222)

Die Reinheit ist eine Bedingung für ein richtiges Gebet, welches der Muslim
fünfmal am Tag und in der Nacht verrichtet.
((O ihr glaubt, wenn ihr euch zum Gebet aufstellt, dann wascht euch das Gesicht
und die Hände bis zu den Ellbogen und streicht euch über den Kopf und (wascht
euch) die Füße bis zu den Knöcheln. Und wenn ihr im Zustand der Unreinheit (hier
handelt es sich um die große rituelle Unreinheit nach Geschlechtsverkehr oder
Samenerguss) seid, dann reinigt euch. Und wenn ihr krank seid oder auf einer
Reise oder jemand von euch vom Abort kommt oder ihr Frauen berührt habt (D.h.:
mit ihnen geschlechtlich verkehrt habt) und dann kein Wasser findet, so wendet
euch guten (reinen) Erdboden zu und streicht euch damit über das Gesicht und die
Hände. Allah will euch keine Bedrängnis auferlegen, sondern Er will euch
reinigen und Seine Gunst an euch vollenden, auf daß ihr dankbar sein mögt.)) (Qur`an
5:6)
Der Islam befielt die Reinigung im Zustand der rituellen Unreinheit und machte
es für manche religiöse Riten, wie z. B. das Freitagsgebet, die zwei Feste, Hağğ
und Umra, zu einer Sunna-Handlung, die Muhammad, der Gesandte, regelmäßig
verrichtete. Und er betonte auch, dass man sich die Hände vor und nach dem Essen
wäscht. Der Gesandte des Islam sagte:
“Der Segen des Essens liegt darin, dass man sich die Hände davor und danach
wäscht.” (Sunan Al-Tirmidhi, Hadith Nr.1846)
Er empfahl auch regelmäßiges Säubern von Mund und Zähnen. Der Gesandte des Islam
sagte:
“Wäre es für meine Umma keine Last, hätte ich sie angewiesen, bei jeder
Gebetswaschung den Siwak (Zahnhölzchen zur Reinigung der Zähne) zu benutzen.” (Sahih
Muslim Hadith Nr. 252)
Entfernen und Säubern von allem, was zur Ansammlung von Krankheitserregern
dienen kann. Der Gesandte des Islam sagte:
“Fünf Sachen gehören zur natürlichen Veranlagung des Menschen (Fitra): das
Entfernen der Schamhaare, die Beschneidung, das Stutzen des Schnurrbartes, das
Zupfen der Achselhaare und das Kürzen der Nägel.”
